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Tipps und Anregungen zum PSW-Rollenspiel
(Inoffizielle PSW-Rollenspiel-Datenbank)

Einleitung - Grundlagen - Machtkräfte - Tipps - Spezialisierung - Ausbildung - Anwendung - Jediränge - Sithränge - Machtviereck


Was sollte ich beachten, wenn ich mir einen Charakter für das RS zulegen will?

Einiges. Je besser eine Figur durchdacht ist, desto mehr Spaß macht das Spiel, und je weniger sie einem Klischee entspricht, desto interessanter wird es. Aber der Reihe nach.


Name - es muß nicht immer Skywalker sein
Das Rollenspiel ist nicht dazu gedacht bereits existierende Geschichten nachzuspielen - und wieso auch, schließlich wäre das doch im Endeffekt langweilig. Also warum nicht gleich auch einen eigenen Namen erfinden? Mit der zeit bleibt die Besonderheit von Nachnamen wie Skywalker, Solo, Jade und Antilles auf der Strecke, wenn man an jeder Ecke einen antrifft. In den Filmen und dem EU kommen weit mehr brauchbare Nachnamen vor, bei denen man sich bedienen kann - Kalenda, Wessiri, Farr, Loran, etc. Am besten geht man einen Schritt weiter und denkt sich seinen Namen komplett selbst aus - auch wenn man dabei Namensgeneratoren oder Ähnliches zu Rate ziehen möchte ;)


Machtsensitivität - Schicksal und Vergenzen am laufenden Band
Im RS gilt, das jeder Neuankömmling sowohl bei den Jedi als auch bei den Sith als Padawan bzw. Apprentice anfängt, also als Schüler, der seine Fähigkeiten erst ausbilden muß. Das Privileg, über Machtkräfte verfügen zu dürfen, muß man sich erst erarbeiten. Es funktioniert einfach nicht, das jeder selbst bestimmen kann, was er bereits kann. Außerdem ist es nicht zwingend erforderlich, in seiner Jugend von einem großen Jedi- oder Sith-Meister entdeckt worden zu sein, der einem prophezeit hat, das man eines Tages der mächstigste Jedi respektive Sith werden wird. Vergenzen der Macht, nach dem Model eines Anakin Skywalker, sind seltener als rosa Gamorreaner, und der Reiz eines Rollenspiels sollte nicht darin liegen, der Beste sein zu wollen, sondern seinen Charakter in der Interaktion mit anderen Mitspielern zu entwickeln. Also wieso in dasKlischee der Auserwählten fallen wollen?


Erbstücke - ... und das ist das Lichtschwert der Großtante meiner Mathelehrerin
Hier verhält es sich ähnlich wie bei Machtkräften - man muß sie sich durch die Teilnahme an Trainingseinheiten und die Ausbildung durch einen Meister verdienen, und bekommt als Zugabe die Gewissheit, das sich der Charakter diese Fähgkeit auch wirklich verdient hat. Geerbte Lichtschwerter sind - genauso wie verwandte Jedi - sehr verbreitet. Dagegen ist eigentlich nichts zu sagen, jedoch wird es nicht gern gesehn, wenn ein Anfänger solche Waffen gleich einsetzen will. Der Bau des ersten Lichtschwertes stellt den Abschluss einer Jedi-Ausbildung dar, und da passt ein erbstück nur schlecht ins Bild. Wer dennoch eins haben will kann es im Quartier lassen, bis er zum Ritter ernannt wird, und niemand wird etwas dagegen sagen. Bei den Sith verhält es sich ähnlich, auch wenn die Ausbildung dort etwas anders gegliedert ist. Für Schiffe und sonstige Waffen gilt das Gleiche - die Herkunft sollte logisch begründet sein, die benötigten Fähigkeiten sollte der Charakter nicht nur einfach besitzen, sondern bestenfalls auch nachweisen können, und - wie immer - sie sollten nicht so eingesetzt werden, das sie anderen in die Parade fahren.


Herkunft - hinter Naboo gleich links
Hier gilt ähnliches wie bei den Namen. In den Filmen sieht man nur einen Bruchteil der Planeten der GFFA. Wieso sich aber dadurch einschränken lassen? Es gibt zahllose interessante Welten, von denen eine Person stammen kann, und die meisten davon sind angenehmer temperiert als Tatooine und Hoth. Corellia und Naboo sind zwar schöne Ferienorte, aber nicht zwingend die perfekten Geburtsorte. Natürlich gilt hier, das es zum Charakter passen sollte - hier spielt auch die Spezies eine Rolle.


Aussehen - Was fürs Auge
Genauso wie es unzählige Planeten gibt, existieren nahezu ebensoviele verschiedene Spezies, von denen einige durch die Filme bekannt sind - Wookiee, Twi'lek, Trandoshaner, Weequay, Mon Calamari - genauso wie eine Reihe von Rassen, die das EU hervorgebracht hat - Caamasi, Chiss, Noghri etc. Zwar machen die Menschen in den meisten Regionen die Mehrheit das Bevölkerung aus, aber es ist die Vielfalt, die der GFFA ihre Tiefe gibt. Ein schönes Beispiel ist der Jedi-Rat der Alten Republik. Eine bunte Mischung verschiedener Spezies, die alle ihre eigenen Standpunkte mitbringen. Wenn man sich für eine Spezies entschieden hat sollte man sich auch Gedanken über das Aussehn der Figur machen - besonders was die typischen Merkmale der gewählten rasse angeht, etwa die Hautfarbe bei einem Twi'lek oder die Musterung des Felles bei einem Wookie. Natürlich sind Haar- und Augenfarbe auch bei Menschen von Vorteil.


Vorgeschichte - auf diesen Steinen können sie bauen
Je mehr man über seinen Charakter weiß, desto besser kann man sich in ihn hineinversetzen und ihn steuern. Zwar kann man Details auch "on the fly", also im Verlauf von Stories und Missionen erfinden, aber für ein konsistenzes Bild empfielt es sich, die Vorgeschichte des Charakters vorher zumindest in groben Zügen zu skizzieren. Einige Punkte sollte man beachten, wenn man eine glaubwürdige Vorgeschichte schreiben will:

  • Keine Geschichten kopieren - Sklavenjunge der von einem Jedi-Meister gerettet und zum Tempel gebracht wurde... nicht wirklich originell, oder? Gleiches gilt für Geschichten, in denen ein Sith (oder Jedi) die Familie abschlachtet und der Charakter deshalb unbedingt Jedi/Sith werden will.
  • Logikfehler vermeiden - Wenn der Charakter unbedingt Sklavenjunge sein muß, dann passt es irgendwie nicht, das er auf Naboo geboren und aufgewachsen ist, oder? Genauso unlogisch wäre ein auf Tatooine heimischer Mon Calamari.
  • Mäßige Vorkenntnisse - Es schränkt einen Charakter nur ein, wenn er zu Beginn seiner Ausbildung etwas schon perfekt kann. Machtkräfte sind davon laut den Regeln von vornherein ausgeschlossen. Vorkenntnisse beispielsweise beim Fliegen von Raumschiffen sind okay, aber sie sollten den Rahmen nicht sprengen, und dem Alter und der Vorgeschichte entsprechen.